08.12.2009
Witt bekommt Zuwachs
Weil Feuchtigkeit in Gasen und Druckluft erhebliche Schäden verursachen kann, sind regelmäßige Kontrollen
wichtig. Das neueste Gerät für diesen Zweck heißt "Hydrobaby" und kommt von Witt-Gasetechnik.
Der Ein-Hand-Analysator wurde für den mobilen Einsatz entwickelt. Verbaut ist ein keramischer Metalloxyd-Sensor, der die Feuchtigkeit des Gases aus dem Taupunkt ermittelt. Dieses Verfahren gilt als überlegen: Sehr schnelle und präzise Messungen, deutlich geringere Empfindlichkeit zur Umgebungstemperatur, kaum Messabweichungen (+/- 2°C) sowie der große Messbereich von -110 bis +20 °C bieten Vorteile im Vergleich zu alternativen Sensorsystemen.
Damit eignet sich das "Hydrobaby" selbst für sensible Anwendungen, beispielsweise in der Medizin, Pharmazie und der Biotechnologie. Klassische Einsatzbereiche sind die industrielle Prozessüberwachung, die Umwelttechnik, gasförmige Brennstoffe sowie zahlreiche Anwendungen für technische Gase und Luft wie im Metallbereich und in der Lebensmittelindustrie.
Die handlichen Geräte aus stoßunempfindlichem Kunststoff und Edelstahl wiegen nur etwa 800 Gramm. Integriert sind ein ausdauernder Akku und ein beleuchtetes Grafikdisplay mit mehrsprachiger Benutzerführung. Angezeigt werden die relevanten Messgrößen wie Taupunkt, relative Feuchte in Prozent oder die Feuchtigkeitskonzentration in ppm (parts per million); Zudem die Umgebungstemperatur, der Druck in der Messkammer sowie eine Trendkurve der Messwerte. Für letzteres steht ein Umlaufspeicher mit einer Kapazität von 4000 Messungen zur Verfügung.
Eine eingebaute Prüfroutine schützt vor Fehlmessungen. Anwenderseitig lassen sich die Messungen namentlich verschiedenen Produkten oder Prozessen zuordnen. Mit dem integrierten USB-Port ist der Datenexport zur Weiterverarbeitung und Dokumentation möglich. Praktisch: Über diese Schnittstelle wird auch der Akku geladen.
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