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Gasrücktrittsicherungen in Thermoprozessanlagen

WMU Konstruktionsleiter
Gerhard Vieting

Die WMU Wärmebehandlungsanlagen GmbH für Industrie und Umwelttechnik in Bönen verwendet seit Jahren erfolgreich Gasrücktrittsicherungen von WITT. Konstruktionsleiter Gerhard Vieting ist von der Technik überzeugt.

„Wir setzen WITT Gasrücktrittsicherungen ein, da wir die vielen Vorteile dieser Armaturen schätzen: Die niedrigen Öffnungsdrücke, die einfachen Anschlüsse und der geringe Druckverlust haben uns überzeugt.“

WMU (www.wmu-gmbh.de) ist ein Hersteller von Thermoprozessanlagen. Dazu gehören unter anderem Durchlauföfen mit integrierten Förderbändern, Rollenherdöfen, Schachtöfen und weitere Thermoprozessanlagen. WMU setzt die lagenunabhängig einsetzbaren Armaturen schon seit vielen Jahren in diesen Systemen ein.

Thermoprozessanlagen werden in der Regel mit mehreren Gasen gleichzeitig betrieben. Oft mit Erdgas, Wasserstoff, Stickstoff und deren verschiedenen Gemischen.

Den Öfen sind Gasmisch- und Dosieranlagen vorgeschaltet: Um zu verhindern, dass explosionsfähige Gasgemische unkontrolliert in den Leitungen entstehen, setzt WMU verschiedene Gasrücktrittssicherungen aus der großen Produktpalette von WITT ein.

Diverse Anwendungen im Ofenbau

Ein Wärmebehandlungsprozess am Ofen beginnt, sobald das zu veredelnde Produkt auf dem Förderband in den Ofen eingefahren wird. Meist sind die Gasregeleinheiten im rückwärtigen Teil der Anlage bei der Gaszufuhr zu finden.

Auf dem unteren Bild ist eine Gasrücktrittsicherung Modell 600 zu sehen, die in eine Begasungstafel für Durchlauföfen mit Stickstoff als Spülgas und Wasserstoff als Prozessgas eingebaut wurde. Sie verhindert dort die Entstehung prozessgefährdender Gasgemische, die zum Beispiel durch die Vermischung von Spülgas mit Wasserstoff entstehen könnte.

Das Modell 600 auf einer Begasungstafel für die Stickstoffspülleitung.

Der große Vorteil der GRS 600 ist ihre Kompaktheit und die Kombinierbarkeit mit allen herkömmlichen Verschraubungssystemen.

Die Gasrücktrittsicherung ist aber natürlich auch direkt mit WITT-Verschraubungen lieferbar. Ein Beispiel sind die Wittfix Rohrverschraubungen.

Das anspruchsvolle Ventilsystem in  jeder Gasrücktrittsicherung gewährleistet zudem eine extrem hohe Dichtheit und sehr geringe Leckagen.

Hier sieht man das Modell 600 auf einer Begasungstafel für Prozess- und Zuschlagsgase (Erdgas, Ammoniak).

Die Begasungstafel versorgt einen Ofen, der zum Aufkohlen und Carbonitrieren, also zum Härten von Stahl, verwendet wird.

Das Modell 600 vermeidet hier ungewollte Gasgemische, die den Prozess gefährden könnten.

Auch bei der Gasversorgung eines Rollenherdofens setzt WMU Gasrücktrittsicherungen von Witt ein. Im Gaseingang wird die Zufuhr von Endogas, Methanol und Stickstoff durch je eine Gasrücktrittsicherung abgesichert, um die Prozessqualität und die Sicherheit zu gewährleisten.

Das Modell 600 wird bei WMU auch am Gasmischer zur Versorgung eines Wasserstoff-Schachtofens eingesetzt. Sie wird zwischen zwei Zuleitungen geschaltet, um eine sichere Mischung zu ermöglichen.

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