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Stärkster 3 Zoll - Domdruckregler

17.06.2014

Der deutsche Gasetechnikspezialist Witt hat jetzt mit dem 767LE/S einen der leistungsstärksten Domdruckregler überhaupt vorgestellt. Ebenfalls neu: Unter Domdruckregler.de im Internet informiert der Hersteller ausführlich über die Technik und den Einsatz von Domdruckreglern.

Der für den Leitungseinbau konzipierte neue Domdruckregler 767LE/S basiert auf dem bewährten 757LE/S, bietet jedoch einen Anschluss mit 3 Zoll für DN80/100-Flansche. Die Durchflussleistung hat Witt auf einen Normvolumenstrom von maximal 17.000 Nm3/h (Kv-Wert 30) verdreifacht. Durch das hervorragende Strömungsverhalten regelt das Gerät auch im Grenzbereich präzise.

Anders als andere Anbieter, setzt Witt auf hochpräzise Drehteile statt Messingguss. Damit sei eine maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit gegeben, so Witt. Regler aus Drehteilen hätten zwar auch andere im Programm, doch nicht im selben Leistungsbereich, für alle gängigen Gase inklusive Sauerstoff und im selben Preissegment. Der 767LE/S ist geprüft und einbaufertig im bewährten Set mit Steuerdruckregler, Manometern und Fittings erhältlich.

Präzision als Konstruktionsprinzip

Als weitere Besonderheit verweist Witt auf die hohe Hinterdruckkonstanz selbst bei stark schwankenden Entnahmemengen. Der 767LE/S stellt einen Ausgangsdruck von 0,5 bis 30 bar bereit und ist je nach Gas auf Eingangsdrücke bis 40 bar ausgelegt. Er ist ein geschlossenes System: die Druckreglung erfolgt über das Leitungsgas (Eigenmedium), es gibt kein ausströmendes Fremdgas. Alternativ ist natürlich auch der Betrieb mit separatem Steuergas möglich.

Der eingestellte Arbeitsdruck ist vom Anwender nachregelbar, etwa für Prozessänderungen. Auch mehrere Gasversorgungen lassen sich zentral auf einen gemeinsamen Arbeitsdruck bringen, der sich per externem Steuerdruckregler oder Proportionalventil sogar fernsteuern lässt. Der 767LE/S misst kompakte 426 x 197 x 300 mm (LxBxH) und wiegt 45 kg.

Prozesssicherheit als Ziel

Domdruckregler halten den Gasdruck im nachgelagerten Arbeitsprozess konstant, wobei Druckschwankungen durch diskontinuierliche Gasentnahme oder Unregelmäßigkeiten in der Gasversorgung ausgeglichen werden. Die Armaturen sind damit ein unverzichtbares Element zur Qualitätssicherung vieler Fertigungsprozesse. Ihre Bezeichnung ist der Bauform entlehnt: eine obere Kammer (Dom) dient als Druckpuffer zur Ansteuerung des Ventils für den Ausgangsdruck. Diese Konzeption bildet die Basis für präzise und schnell reagierende Regler – im Gegensatz zur federbelasteten Mechanik alternativer Modelle, die zudem weniger Druckbandbreite bieten.

Die Leistung der Witt-Regler sehen Experten auch in der besonderen Konstruktion begründet: Anders als andere Hersteller, nimmt Witt den vorhandenen Arbeitsdruck nicht am Ventilsitz, sondern am Ausgang des Druckreglers ab. Also genau an der Stelle, die für eine korrekte Arbeitsdruckregelung relevant ist. Zudem wird das Ventil von beiden Seiten auf gleicher Fläche vom Hinterdruck ausbalanciert, wobei der Vordruck keine Kraft auf den Ventilkolben ausübt. Auch liegt die Membran nicht direkt auf dem Ventilsitz auf, sondern übermittelt ihren Hub über einen Membranteller. Damit erreicht Witt eine schnelle Reaktion auf Veränderungen im Verbrauch. Die sonst oft üblichen Schwankungen im Arbeitsdruck, bis der Regler die richtige Ventilöffnung gefunden hat, treten nicht auf.

Ebenso werden sowohl kleinste Druckdifferenzen unter einem bar als auch sehr große exakt reguliert. Eine zweistufige Druckregelung ist somit in vielen Fällen nicht notwendig.

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