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Medizinische Luft in Krankenhäusern mit Gasmischanlagen

30.06.2020

Den höchsten Reinheitsgrad bei maximaler Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit bieten Gasmischanlagen zur Vor-Ort-Erzeugung von sogenannter synthetischer Medizinischer Luft.

M E D M G E N Neu

Hygienisch, ausfallsicher und wirtschaftlich

Luft für medizinische Anwendungen muss besonders hohe Anforderungen erfüllen. Diese Medizinische Luft, auch Air Medicinalis, ist ein Arzneimittel im Sinne des Europäischen Arzneimittelbuches. Den höchsten Reinheitsgrad bei maximaler Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit bieten Gasmischanlagen zur Vor-Ort-Erzeugung von sogenannter synthetischer Medizinischer Luft. Synthetik-Luft-Mischanlagen des deutschen Anbieters Witt-Gasetechnik haben sich dabei in unzähligen medizinischen Installationen bewährt.

Medizinische Luft unterliegt in der Regel der Verantwortung und Kontrolle des Apothekers. Dieser muss auf die Einhaltung der im Europäischen Arzneimittelbuch beschriebenen Grenzwerte achten. Häufig wird Umgebungsluft verwendet, welche über Kompressoren verdichtet wird. Von einer zentralen Gasversorgungsanlage aus wird die medizinische Luft in alle für die Patientenversorgung relevanten Bereiche des Krankenhauses geleitet, sei es zu Beatmungszwecken oder zum Druckluft-Betrieb medizinischer Geräte.

Aufwändige Aufbereitung von Umgebungsluft

Die Nutzung von Umgebungsluft ist der vermeintlich einfachste und günstigste Weg zur Gewinnung medizinischer Luft. Doch natürliche Umgebungsluft enthält Verunreinigungen wie Öle, Feststoffe oder Stäube, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und andere Umweltschadstoffe. Vor allem in Ballungsräumen kann dies zu deutlichen Beeinträchtigungen der Qualität führen. Zur Einhaltung der Grenzwerte sind daher aufwändige Reinigungsprozesse unerlässlich. Auch um den maximal erlaubten Feuchtegehalt einzuhalten. Vorfilter, Aktivkohlefilter, Adsorptionstrockner, Feinfilter – bis zu 7 Stufen enthalten marktübliche Aufbereitungssysteme der herkömmlichen Kompressortechnik. Die anfallenden Kosten für Anschaffung und Wartung sind entsprechend hoch. Und im Extremfall kann die Verwendung von Umgebungsluft für Beatmungszwecke trotz moderner Filtertechnik die Patientenversorgung beeinträchtigen, z.B. bei einem Großbrand in der Nähe oder einer starken Smoglage im Ballungsraum.

Anders ist dies bei Mischanlagen zur Herstellung von "synthetischer Luft", einem Gemisch aus Sauerstoff und Stickstoff in atmosphärenähnlicher Zusammensetzung. Diese Technik bietet optimale Reinheit der medizinischen Luft unabhängig von äußeren Bedingungen, gewährleistet höchste Versorgungssicherheit und ist zudem sehr wirtschaftlich.

Höchste Reinheit und Versorgungssicherheit dank synthetischer medizinischer Luft

Moderne Gasmischer wie der MED-MG von Witt erfüllen umfangreiche Qualitätsanforderungen hinsichtlich Konstruktion, Material und Verarbeitung. Das Mischverhältnis lässt sich per Touchscreen präzise regulieren. Die einzelnen Gase kommen dabei in Reinform zum Einsatz. Eine weitere Aufbereitung, Filterung oder Entfeuchtung ist nicht erforderlich. So ist sichergestellt, dass die Patienten Luft in optimaler Zusammensetzung und auf höchstem Reinheitsniveau erhalten.

Zudem erhalten Krankenhäuser höchste Versorgungssicherheit. Die redundante Auslegung aller sicherheitsrelevanten Systemkomponenten gewährleistet jederzeit die vollständige Funktionsfähigkeit. Zwei unabhängig voneinander arbeitende Gasanalysatoren garantieren die stets korrekte Mischung von Sauerstoff und Stickstoff. Im Störfall wird automatisch auf eine parallel aufgebaute Versorgungsstrecke umgeschaltet. Die nahtlose Versorgung der Patienten mit medizinischer Luft ist so gewährleistet.

Wirtschaftliche Vorteile durch Vor-Ort-Erzeugung

Nicht zuletzt ist die Erzeugung von Medizinischer Luft mittels Gasmischanlagen äußerst wirtschaftlich. Die Investitionskosten sind relativ gering. Die Integration in eine bestehende Luftverteilanlage ist in der Regel problemlos möglich. Vor allem aber die laufenden Kosten bieten deutliche Vorteile gegenüber der Kompressortechnik. Die Anlagen verbrauchen im Betrieb wenig Energie, und auch die Kosten für die regelmäßige Wartung sind deutlich geringer.

„Synthetik-Luft-Mischer bieten den höchsten Standard hinsichtlich Reinheit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Zur Vor-Ort-Erzeugung von medizinischer Luft in Krankenhäusern ist dies die beste Lösung“, betont Martin Bender, Geschäftsführer bei Witt-Gasetechnik.

Witt Synthetik-Luft-Mischer sind als Medizinprodukt der Klasse IIb mit CE-Kennzeichnung gemäß EG-Richtlinie 93/42/EWG (ergänzt durch Richtlinie 2007/47/EG) zertifiziert und zugelassen und wurden entsprechend der DIN ISO 7396-1 konzipiert.

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